Luitpoldsprudel schäumend, Kadenzen im Regentenbau und Trance im Kurtheater

Kadenz – Trance – Kur

Luitpoldsprudel schäumend, Kadenzen im Regentenbau und Trance im Kurtheater

Zum internationalen Musikfestival 40 Jahre Kissinger Sommer und Bad Kissingen zwischen Industrialisierung und Heilkur

Das internationale Musikfestival Kissinger Sommer feiert dieses Jahr sein 40jähriges Jubiläum mit über 80 Konzerten an zahlreichen, oft historischen Orten, wie sie nur das Weltkulturerbe Bad Kissingen zu bieten hat. 1986 spielte Rudolf Buchbinder bereits beim ersten Kissinger Sommer und kehrte nun in den klimatisierten Max-Littmann-Saal zurück, um 3 Klavierkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart mit der Camerata Salzburg während der Hitzewelle zu spielen. Das Publikum im Parkett und auf dem Rang feierte den nunmehr fast 80jährigen Ausnahmepianisten im Regentenbau des Prinzregenten Luitpold von Bayern, der 1913 eröffnet wurde. Der Festivalintendant Alexander Steinbeis erinnerte in seiner kurzen Moderation daran, dass Rudolf Buchbinder in den 40 Jahren oft im Kurort Bad Kissingen gespielt hatte.

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Im Late Night Concert präsentierte das Festival im Kurtheater von 1904, das ebenfalls Prinzregent Luitpold vom Münchner Architekten Max Littmann hatte erbauen lassen, No Clouds in Haraz. In Bad Kissingen dreht sich alles um Trink- und Badekuren am Luitpoldsprudel. Simon Höfele spielte als klassischer Trompeter das Programm No Clouds in Haraz mit dem Pianisten und Komponisten Kaan Bulak am Klavier und Elektronik. Trance sei für die Musik ein wichtiger Begriff, erklärte Bulak. Dazu fiel dem Berichterstatter eine ganze Reihe von einmaligen Musikgenres ein wie Suffi-Jazz, Impro-Techno oder Extrem-Danger-Classic. Doch Bulak und Höfele wollen ihr sessionartiges Konzert nicht so gern verorten. Wie in einem Kurort von Welterbe üblich traf der Berichterstatter am Sonntagmorgen kurz nach Neun Simon Höfele in den Arkaden auf dem Weg zur Wandelhalle mit der Brunnenhalle, in der seit 1911 Brunnenfrauen das Heilwasser ausschenkten.

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Kur und Konzert werden im Kissinger Sommer zu einem Gesamtgesundheitskunstwerk, das seines Gleichen nicht nur in Deutschland, vielmehr noch in der europäischen Kurkultur zwischen dem englischen Bath, dem französischen Vichy und dem tschechischen Karlsbad, wo Johann Wolfgang Goethe und tout le monde seit der Zeit um 1800 kurte. Weil es auch in Karlsbad um eine besonders salzhaltige Quelle ging, verband Goethe seine 13 Kuraufenthalte mit mineralogischen Studien und traf u.a. den Hamburger Kaufmannssohn, Agrarreformer und frühindustriellen Sozialreformer Caspar Voght zum Wandeln. Das Wandeln während der Kur generierte eigene Kommunikationsformen. Seit 2021 gehört Bad Kissingen zum UNESCO-Welterbe Great Spa Towns of Europe. Doch in keiner anderen Stadt hat sich nach 1945 ein derart reges Konzertleben mit und neben der Heilkur entwickelt. Die Kur war bis in die Nachkriegszeit nicht zuletzt eine Klassenkultur der Wohlhabenden, erst des Adels und dann der Industriellen.

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Wenn man vom 1871 eröffneten original erhaltenen Bahnhof Bad Kissingen kommt, zu dem man von Schweinfurt mit der Erfurter Bahn gelangt, dann begrüßt einen nicht nur die mondäne Villa des Hoteliers und Kommerzienrates Philipp Hailmann in der Kurhausstraße, die vom Freistaat Bayern genutzt wird. Vielmehr wird deutlich, dass der Bahnhof für Bad Kissingen eine Verkehrsinfrastruktur schuf, die um 1900 einen direkten Anschluss nach Berlin bot, der Otto von Bismarck, dem Kaiser, dem Prinzregenten und gar Kaiserin Elisabeth von Österreich – Sissi – eine zeitgemäß, bequeme Anreise ermöglichte. Der Bahnhof wurde mit dem Fürstenzimmer zum Herzstück der Blüte Bad Kissingens. Heute reisen die meisten Gäste aus der Region mit dem Auto über eine der drei naheliegende Autoahnen an. Doch dem Dampfmaschinenzeitalter der Lokomotiven verdankt Bad Kissingen seine Blüte mit Bauten von Max Littmann. Für Kleinflugzeuge wurde ab 1923 vor dem Turniergebäude (1922/2025) ein Flugplatz eingerichtet, der noch heute als Sonderlandeplatz genutzt wird.  

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An der Unteren Saline lässt sich sowohl das frühindustrielle, gusseiserne Pumpwerk von 1848 bestaunen wie der imposant aus der Tiefe heute unter einer Kunststoffhaube aufschäumende Luitpoldsprudel bewundern. Eine Kurattraktion. Gleichsam der Kern des Kurbetriebs. Am frühen Sonntagmorgen kommen dort jüngere Menschen hin zum wohl nicht ganz legalen Schwimmen in der Fränkischen Saale. Einst gab es an dieser Stelle ein Kurbad. Da recht salzhaltiges Wasser nicht unbedingt Gourmetstatus besitzt, muss es gesund sein. Vichy hat daraus eine Körperpflegeserie gemacht. Im 18. und 19. Jahrhundert hoffte so manche Stadt auf eine Heilquelle. So auch Berlin, wo im 18. Jahrhundert eine Quelle an der Panke wenigstens kurzzeitig zu sprudeln begann und die Städter vom Rosenthaler Tor über die Brunnen- und Badstraße hinaus zum Gesundbrunnen(!) bzw. dem landesüblichen Luisenbad nach Königin Luise von Preußen fuhren. Fast wäre Berlin zur Kurstadt geworden. Doch diese Quelle versiegte. Den Berliner Ortsteil Gesundbrunnen gibt es noch immer.

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Das kulturelle Erbe als Kurstadt wird von der Stadt Bad Kissingen nach 4 Kriterien beschrieben: „Einfluss auf den europäischen Städtebau“, „Kur als ganzheitliche Gesundheitskultur“, „Einzigartiger Kurstadttypus“ und „Zentren transnationaler Kultur“.[1] Anzumerken ist indessen, dass das jüngste Sprudeln der Kurkultur einer tiefgreifenden Krise entsprang, als Kuraufenthalte nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt wurden. Kur heißt heute Reha. In der Kurhausstraße zeugt das Reha-Zentrum Klinik Rhön der Deutschen Rentenversicherung in einer späten 80er Jahre Architektur, eröffnet 1993, mit 198 Zimmern von einer gewissen Proletarisierung durch staatliche Versicherungsmodelle in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Klinik mit repräsentativer Auffahrt um eine große Brunnenskulptur ist durch ein Qualitätsmanagementsystem zertifiziert. Das kulturelle Erbe umfasst nicht nur Bauwerke. Es bezieht sich zugleich auf Lebenspraktiken und Gesundheitsmodelle ebenso wie Körpermaße und -funktionen bis zur Lippenkorrektur in der Schönheitschirurgie.

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Was heißt Kur als Gesundheitskultur? Die Unterhaltung durch Kurkonzerte von Kurorchestern gehört vermutlich seit den Anfängen der Kurkultur zur Gesundheitskultur. In Bad Kissingen gibt es nach den ersten Eindrücken eine breite Musikkultur, die bei fast jeder städtischen Veranstaltung hör- und sichtbar wird. Der Max-Littmann-Saal für bis zu 1.000 Personen mit seiner Kirschbaumholzverschalung und Ebenholzintarsien wird zu einer Schnittstelle von Musik, Repräsentation und Gesundheit der Kurkultur. Er wurde mit dem Regentenbau zum integralen Teil einer bürgerlichen Gesundheitskultur. Das gesunde Leben in der Kur wurde seit ihren Frühzeiten von Kurärzten streng durchgetaktet. Davon zeugen noch heute die Ausschankzeiten des Heilwassers zwischen 7:00 und 9:00 Uhr – morgens. An Werktagen wird mittlerweile auch zwischen 16:00 und 18:00 Uhr ausgeschenkt. Doch die späteren Ausschankzeiten sind weit weniger heilsam, weil sie mit dem 5-O’clock-Tea kollidieren. Zur spezifischen Kurkultur gehört unterdessen, dass sie elastisch gehandhabt werden kann. Denn am Kurhaus sprudelt für Eingeweihte Tag und Nacht die Luitpoldquelle zum Abfüllen in der Trinkflasche.

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Die Kur wird nach Anwendungen getaktet. – Auf Mozart, Klavier und Rudolf Buchbinder komme ich gleich zurück. – Anwendungen generieren einen strengen Tagesablauf nach morgentlicher Trinkkur am Ausschank, Frühstück, Badekur, Zeitungslektüre, Mobilitätstraining, Mittagessen (kalorienarm, möglichst Bio, eher vegan), Mittagsruhe, Wandeln im Kurgarten an der gezähmten Fränkischen Saale, wo es seit 1877 eine Saaleschifffahrt gibt und es seit 1891 das Café Neptun gab. Ebenso gehören gleich mehrere Juweliere am Kurpark zur Kultur der Heilkur. Möglicherweise konnte so manche Untreue mit einem schönen Ring geheilt werden. Die Welt und die Schifffahrtsnation Deutschland mit ihren Kolonien en miniature in Bad Kissingen. Nicht zuletzt der Takt der Dampfmaschinen lässt sich noch an so manchem Ort der Kur nachspüren. Nach einem leichten Abendessen folgt das Konzert gerahmt von Kirschbaubaumholz und unter dem Deckengemälde des Orpheus‘ mit Harfe zwischen überwiegend afrikanischen Tieren wie Löwe, Hyäne, Zebra, Pavian etc. von Julius Mössel. Der Anwendungsplan der Kur gibt nicht wenigen Kurbedürftigen Struktur.

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Das Staatsbad Bad Kissingen und der Kissinger Sommer genießen eine gewisse, effektive politisch-gesellschaftliche Verflechtung. Zum Kuratorium gehören als Schirmherr Dr. Markus Söder, als Vorsitzende Dorothee Bär, derzeit Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und als Mitglieder u.a. Herzog Max in Bayern und Herzogin Elizabeth in Bayern sowie Akteure aus dem Musik- und Wirtschaftsleben. Bad Kissingen ist der Bundestagswahlkreis von Dorothee Bär (CSU). Die durchaus erfolgreiche Transformation Bad Kissingens zum Weltkulturerbe und musikalischem Hotspot in 40 Jahren Kissinger Sommer verdankt sich auch eines starken Netzwerks. Wie die Hotellerie in den 1970er Jahren in Bad Kissingen aussah, eröffnet ausgerechnet das preisgünstige Hotel Humboldt in der Theresienstraße schräg gegenüber des Regentenbaus mitten in der Stadt. Es wäre Wert in Acryl gegossen zu werden. Selbst das Frühstück aus hartgekochtem Ei, Aufschnittteller mit Bier-, Mett- und Cervelatwurst, Scheibenkäse, Gurken- und Tomatenscheiben erinnert an vergangene Zeiten. Frau Thien Nga Nguyen führt es umwerfend freundlich.

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Die Camerata Salzburg spielte unter der Leitung und mit Rudolf Buchbinder 3 Klavierkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart mit Kadenzen von Wolfgang Amadeus Mozart, Rudolf Buchbinder und Ludwig van Beethoven. Das wurde zu einem hochinteressanten Hörerlebnis nicht nur weil Mozart die Klavierkonzerte in unterschiedlichen Phasen seines Schaffens komponiert hatte, vielmehr noch wegen der so unterschiedlichen Kadenzen. Sie werden insbesondere im virtuosen Soloinstrumenten-Konzert und bei Mozart in seinen Klavierkonzerten am Ende des 18. Jahrhunderts entwickelt. Ein erstes systematisches Durchdenken der Kadenz erfolgte 1789 durch den Organisten, Musikpädagogen und Komponisten Daniel Gottlob Türk in seiner Klavierschule mit „den verzierten Kadenzen“:   

„§ 14.

  1. Die Kadenz soll unter andern, wenn ich nicht sehr irre, vorzüglich den Eindruck, welchen das Tonstück gemacht hat, auf das lebhafteste verstärken, und die wichtigen Theile des Ganzen gleichsam in einem Abrisse oder äußerst gedrängten Auszuge darstellen.     
    Ist dieser Grundsatz richtig, so folgt daraus, daß viel Talent, Einsicht, Beurtheilungskraft u. dazu gehört, eine Kadenz zu machen, welche den genannten Forderungen entspricht. (…)
  2. Muß die Kadenz, so wie jede willkürliche Verzierung, nicht so wohl aus geflissentlich angebrachten Schwierigkeiten, als vielmehr aus solchen Gedanken bestehen, welche dem Hauptcharakter des Tonstückes auf das Genaueste angemessen sind.“[2]
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Die Kadenzen werden bei Mozart in den Klavierkonzerten zwischen 1777 und 1791 zu jenem Bereich, in dem der Virtuose sein verständiges Können entfalten darf und soll. Damit verändert sich das Genre Klavierkonzerte. Der Komponist und virtuose Klavierspieler Wolfgang Amadeus Mozart beeindruckt das Wiener Konzertpublikum und öffnet nicht zuletzt mit dem Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466, das Rudolf Buchbinder und die Camerata Salzburg mit der Kadenz von Ludwig van Beethoven, das Genre für individuelle „Gedanken“, die dann in dessen Klaviersonaten durchschlagen.[3] In der Klaviersonate Nr. 32 in C-Moll wird allerdings bei Beethoven das individuelle vor allem einst als männlich geschlechtete Nachdenken wieder fragwürdig.[4]

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Rudolf Buchbinder eröffnet seine Retrospektive über sein Leben als Pianist von Kindesbeinen an in Anknüpfung an eine Formulierung von Sokrates: „Ich strebe an, am Ende meines Lebens den Höhepunkt meiner pianistischen Laufbahn zu erleben. Natürlich weiß ich nicht, wann das sein wird … Eigentlich schade! In meinem Beruf hat man nämlich in Wahrheit nie etwas erreicht – es gibt immer noch Steigerungen. Mein Credo: ‚Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.‘ (Sokrates)”[5] Mit den drei Kadenzen von Mozart, Buchbinder und Beethoven führt Rudolf Buchbinder insofern ein Nachdenken über die Kadenz vor. Im zuerst gespielten Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 Es-Dur KV 271 knüpft er an die Praxis der freien Kadenz bei Mozart an. Mozart hat die Kadenzen nie zu Papier gebracht. In dem als zweites aufgeführten Konzert für Klavier und Orchester Nr. 25 C-Dur KV 503 bezieht sich Buchbinder vielleicht am ehesten auf Daniel Gottlob Türks § 14 und das „Talent, Einsicht und Beurtheilungskraft“. Und im dritten Konzert mit der von Beethoven komponierten und aufgeschriebenen Kadenz bezieht er sich auf das musikalische Denken Beethovens.

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Die Steigerung des Pianisten, seines Könnens und seines Dirigierens liegt im Nachdenken und Durchdringen der Funktion der Kadenz. Rudolf Buchbinder hat sowohl die Klavierkonzerte wie die Klaviersonaten von Beethoven vollständig eingespielt wie auch mehrere Klavierkonzerte und das Klavierkonzert KV 466 von Mozart mit der Staatskapelle Dresden aufgenommen. Das Programm mit der Camerata Salzburg gilt insofern einem ausgereiften musikalischen Wissens zur Kadenz und dem Virtuosentum um 1800, die bis heute in namhafte Klavierkonzerte fortwirken. Bei Rudolf Buchbinder sind sie, um es mit Türk zu formulieren, „dem Hauptcharakter des Tonstückes auf das Genaueste angemessen“. Die Kadenzen lassen sich nicht einfach als Improvisation, einem Begriff des 20. Jahrhunderts, verstehen. Und – hinüberleitend auf das Late Night Concert – sie haben auch nichts mit Trance zu tun. Auf jeden Fall vermochte es Rudolf Buchbinder mit der Camerata Salzburg das Publikum zu Standing Ovations hinzureißen.

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Die Koinzidenz der Konzerte oder das kluge Festivalprogramm von Alexander Steinbeis führten zumindest für den Berichterstatter zum Nachdenken über die von Simon Höfele und Kaan Bulak praktizierte Trance. Was heißt Trance für ihr Programm No Clouds in Haraz? Die beiden Musiker sprachen in ihrem Konzert im Kurtheater mit Neorokko-Ausstattung von Max Littmann über ihre Kooperation und ihr Musikmachen. Kaan Bulak hat als Komponist eine Vorstellung von Trance, während Simon Höfele vor allem von seiner Erfahrung als klassischer Trompeter nach Notenblatt und seinem ganz anderen tranceartigen Spielen ohne Noten erzählte. Nachdem sie bereits eine Komposition von Tōru Takemitsu aufgeführt hatten als Referenz für das eigene Komponieren, erklärte das Gespräch ein wenig, was der Berichterstatter bereits als eine Erinnerung an arabische und oder türkische Musiktraditionen wahrgenommen hatte. Trance lässt sich als Produktion in Clubs verzweigen. Es lässt sich auch denken, zu No Clouds in Haraz zu tanzen, was allerdings im Kurtheater nicht vorgesehen war.

Torsten Flüh

40 Jahre Kissinger Sommer
bis 18. Juli 2026

Bad Kissingen


[1] Bad Kissingen: UNESCO-Weltkulturerbe Bad Kissingen.

[2] Daniel Gottlob Türk: Klavierschule, oder Anweisung zum Klavierspielen für Lehrer und Lehrnende. Leipzig und Halle 1789, S. 310. (Digitalisat)

[3] Siehe zu den Klaviersonaten Ludwig van Beethovens mit Igor Levit siehe: Torsten Flüh: Igor Levits umjubelter Beethoven-Feier nachdenken. Über die 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven gespielt von Igor Levit beim Musikfest Berlin. In: NIGHT OUT @ BERLIN 19. September 2020.

[4] Siehe: Torsten Flüh: Igor Levits intensive Sonate Nr. 32 in C-Moll op. 111. Eine Nachlese zu Igor Levits Spiel der 32 Sonaten von Ludwig van Beethoven beim Musikfest Berlin und Thomas Manns Roman Doktor Faustus. In: NIGHT OUT @ BERLIN 30. September 2020.

[5] Rudolf Buchbinder: retrospective.

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