Die Revolution mit dem Regenbogen

Geschichte – Homosexualität – Literatur

Die Revolution mit dem Regenbogen

Zu Thomas Sparrs brillanten Essay Come Out – Wie der Aufstand in der Christopher Street die Welt veränderte

In der queeren Buchhandlung Prinz Eisenherz, Motzstraße 23, vor einer großformatigen Kreidearbeit von Michael Pyter zum Thema Next to Eldorado stellte Thomas Sparr in einer Lesung mit Gespräch seinen umfangreichen Essay Come Out vor. Der stellenweise mikrologische Essay schreibt eine neue, in Deutschland bislang ungeschriebene Geschichte der „Gay Liberation“, wie es schnell in New York zum Aufstand gegen eine Razzia im Stonewall Inn in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 hieß. Daher kommen die Paraden unter dem Lable CSD (Christopher Street Day) zur Sichtbarkeit und Gleichstellung queerer Menschen nicht nur in Deutschland. Am 17.5.2026 hatte die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) als Mahnung und Erinnerung an den § 175 StGB, dem sogenannten Homosexuellen-Paragraphen, die Regenbogenfahne vor dem Deutschen Bundestag hissen lassen.

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Bei Sandra Maischberger rechtfertigte sich Julia Klöckner am Dienstagabend, dass sie 2025 als einer ihrer ersten Amtshandlungen das Hissen der Regenbogenfahne auf dem Bundestag zum CSD in Berlin verboten hatte. Keine Erwähnung fand bei Maischberger des Bundeskanzlers, Friedrich Merz, Bemerkung, in der Talksendung vom 1. Juli nach Kritik, der „Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt, auf das man mal beliebig die Fahnen…“ Seine rhetorischen Fähigkeiten haben seither keine bedeutenden Fortschritte gemacht. Es geht mit anderen Worten in Thomas Sparrs Essay darum, jüngste, politische Verwerfungen durch die höchsten Würdenträger*innen des Staates mit einer positiven Geschichte der Befreiung aus staatlicher Unrechtsherrschaft zu erinnern. Dem Aufstand in der Christopher Street gingen selbst in den USA Verfolgung und Ächtung von anders liebenden Menschen voraus.

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Sandra Maischberger hat Julia Klöckner nur ein wenig gegrillt mit ihrer Verbots- und Gebotspolitik zur Regenbogenfahne. Letztlich lief das Gespräch auf einen halbwegs plausiblen Rechtfertigungsversuch nach den Statuten des Deutschen Bundestags hinaus. Die Regenbogenfahne ist ein Symbol für die nach dem Grundgesetz Artikel 1 – „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung staatlicher Gewalt…“ – schützenswerte sexuelle Vielfalt. Die Begriffswahl von Klöckner und Merz (Zirkuszelt), die die Regenbogenfahne in eine beliebige, ja lächerliche Fahne wendet[1], macht deutlich, dass es in Deutschland nicht damit getan ist, sich auf den Errungenschaften seit 1969 auszuruhen. Vielmehr soll der Slogan Come Out als Buchtitel daran erinnern, dass die queere Rechtsgeschichte gegen einen sich als Obrigkeit artikulierende Staatsvertreter immer wieder neu erkämpft werden muss.

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Der Buchladen Prinz Eisenherz in der Motzstraße war von Thomas Sparr mit historischer Tiefe gewählt, worauf er in seiner Anmoderation und im Buch einging. Denn er ist selbst Teil der schwulen, lesbischen, trans- und intersexuellen, queeren Befreiungsgeschichte vom Unrecht normativ-staatlicher Rechtspolitik. Der Aufruhr in der Christopher Street in New York und eine daraus entstehende eigene sicht- und sagbare Kultur führten im November 1978 zur Gründung des Buchladens. Seither hat er zwar mehrfach die Ladenräume gewechselt. Aber er hat sein Programm als vor allem schwule zur queeren Buchhandlung weiterentwickelt. Die Motzstraße selbst als Wohnort von Christopher Isherwood und Else Lasker-Schüler u.a. sowie als Standort des Lokals Eldorado in den 20er Jahren ist bis heute mit queeren Kulturen verknüpft. 1984 kam es als Folge der Ereignisse in der Christopher Street mit der Ausstellung Eldorado im Berlin Museum (West) zu einer ersten homosexuellen Geschichtsaufarbeitung.[2]  

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Thomas Sparr schreibt seine Befreiungsgeschichte „homosexuell“ benannter und stigmatisierter Männer und Frauen als eine Begriffsgeschichte im herausragenden Sachbuchverlag C. H. Beck.[3] Bei C. H. Beck erscheint 2026 nicht nur Sparrs Schwulengeschichte seit dem Aufstand in der Christopher Street, der sich auf die deutsche Rechtsgeschichte und Zivilgesellschaft auswirkte, vielmehr wurde gerade Roberto Simanowskis Sprachmaschinen – Eine Philosophie der Künstlichen Intelligenz für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert. Schwule Geschichte beim Münchner Beck Verlag! Das ist nicht zuletzt eine Errungenschaft eben jener Prozesse, die Stonewall vor über 50 Jahren angestoßen hat. Friedrich Merz und Wolfram Weimer sind keine Sachbuchautoren des Verlages. Sparr verknüpft die Veränderung der Begriffe wie „Homosexualität“ zu „Homosexualität_en“ 2015 sensibel und hellhörig zum roten Faden seiner Geschichte.
„Alle Begriffe, die in diesem Buch auf- und untertauchen, haben eine historische Prägung und oft auch eine räumliche Ausprägung, angefangen mit dem Begriff der Homosexualität, der in Österreich-Ungarn mitten im 19. Jahrhundert aufkam, über deutsche Begriffe wie «schwul», «Schwuchtel», «kesser Vater», für die es Synonyme in anderen Sprachen gibt – bei Marcel Proust finden wir die «race des tantes» –, bis zur amerikanischen Queerness und der Wokeness“.[4]    

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Hatten die ersten schwulen Buchläden in der Bundesrepublik Deutschland wie Prinz Eisenherz, Männerschwarm in Hamburg und anderen in Stuttgart und München seit 1979 oft Kleinverlage gegründet wie den Rosa Winkel Verlag, um schwule Geschichte und die Möglichkeit einer Geschichtsschreibung überhaupt zu erlangen, so wird Come Out bei C. H. Beck zu einer kraftvollen Geste der Ent-Marginalisierung. Die Sprache und ihre Begriffe für liebende Menschen sind reicher, vielfältiger und durchdachter geworden. Das gilt selbst dann, wenn die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien im Interview durch die Leiterinnen im Politik-Ressort Deutschlands führender Wochenzeitung DIE ZEIT ihre Gefühle, den Klang der Begriffe homosexuell, schwul und queer besprechen. Jens Spahn (CDU) und Matthias Miersch (SPD) streiten sich in der ZEIT heute darüber, ob sie sich als, „homosexuell“, „queer“ oder „schwul“ bezeichnen, während sich der Bundeskanzler noch im Zirkuszelt aufhält.[5]
„Spahn: Schwul. Homosexuell, das klingt für mich furchtbar. Steril.
Miersch: Das geht mir genauso, es klingt klinisch, nach einer technischen Einordnung.
Spahn: Deswegen kann ich auch mit dem Begriff „queer“ nichts anfangen. Ich bin schwul, nicht queer. Dieses Identitätspolitische – als wäre das ein Konzept. Hätten Sie mich als 16-Jährigen gefragt, willst du lieber hetero sein, wäre die Antwort sicher ja gewesen.
Miersch: Ach, echt?“[6]

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Die Debatte um Begriffe für Selbstbenennungspraktiken des Ich, es lässt sich kaum anders sagen, ist heute keinesfalls bequemer geworden. Durch die Abgrenzung von Begriffen kann man sich wie Jens Spahn ein wenig lächerlich machen oder in ein Argumentationsabseits verheddern. Aber ohne Stonewall wäre dieses Interview überhaupt nicht möglich geworden. Wie es dazu überhaupt kam und dass es nicht von selbst möglich geworden ist, daran erinnert nun Thomas Sparrs Buch auf ebenso kluge wie unterhaltende Weise.
„Stonewall ist die Geschichte Einzelner, die in der einen Juninacht in New York in ihrer Gegenwehr zusammenfanden. Daran muss man sich im Fortgang immer wieder erinnern. Diese Einzelnen wurden über die Jahre zu so etwas, wie Ikonen oder Veteranen eines Ereignisses, dessen Reichweite sich erst in der Rückschau erschließt. […] Craig Rodwell ist einer der Namen, […], der Gründer des ersten schwul-lesbischen Buchladens der Welt, und mit ihm verbunden Dick Leitsch.“[7]

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Come out gliedert Sparr in einer lockeren Chronologie der ersten drei Dekaden der Schwulenbewegung – 1969, 1979, 1989 – sowie 2015 mit Homosexualität_en als Titel der Ausstellung im Deutschen Historischen Museum und Schwulen Museum. Die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum war gewiss ein historischer und diskursiver Meilenstein, weil sie die erste Ausstellung eines staatlichen Museums zur Darstellung des Geschlechts und der Geschlechtlichkeit überhaupt war, die die Grenzen einer normativ-binären Sexualität von Mann und Frau in der Geschichte Deutschlands durchlässig machte.[8] Die Ereignisse ordnet Sparr in seinem Buch nach den oft neuen Schlüsselbegriffen wie „Full Moon“, „Walking behind you“, „Come out!“, „Leben unterm Paragraphen“ oder „Homolulu“, „Coing out im Kino International“ etc. und an der Grenze zu Sprachmaschinen „Thielomat“ als jüngstem Wort für „Peter Thiels Selbstbild als Homosexueller“, der „zum Machtzirkel um Donald Trump“ gehört.[9]
„Das erlebte und wohl auch erlittene Outing befördert die Integration der eigenen Homosexualität ins libertäre Weltbild – jedenfalls in diesem Fall. Dass die Freiheit von Gesetzen ermöglicht und geschützt wird, spielte keine Rolle. Der Libertäre nimmt sich die Freiheit, deren Voraussetzungen er leugnet und bekämpft.“[10]

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Eine lineare Geschichte der Befreiung deutet Thomas Sparr allenfalls an, um wie im Problemfall Peter Thiel an die „Voraussetzungen“ seines politischen Handelns zu erinnern. Richard Grenell, der ehemalige, mimosa-sipping Botschafter der ersten Trump-Administration in Berlin, der vorzeitig seine Teilnahme am CSD abbrach, weil ihm die „Schwestern“ nicht genug zu jubelten, wäre ein weiterer Fall eines „Libertäre(n)“. Richard Grenell ist zum, man muss es sich in Englisch auf der Zunge zergehen lassen, DNI, „director of national inelligence“, aufgestiegen. Er ist anders geordnet, statt ein „Sicherheitsrisiko“ für den Geheimdienst zu sein, wie es noch zu Günter Kießling als „Bundeswehrgeneral und stellvertretende(n) NATO-Befehlshaber“ hieß, als Homosexueller in die Leitung des Sicherheitsapparates der USA emporgekommen. Thomas Sparr erinnert an die „sogenannte Kießling-Affäre“ aus einer Zusammenhäufung von Gerüchten, Dienstvorschriften und Parteipolitik:
„Zum ursprünglich vorgesehenen Termin Ende März 1984 wurde er an der Seite des Ministers (Manfred Wörner, TF) mit dem Großen Zapfenstreich feierlich verabschiedet. Doch zum 30-jährigen Jubiläum der Bundeswehr wurde Günter Kießling ein Jahr später, 1985, als einziger ehemaliger General nicht eingeladen. Man kann es Traditionspflege im Nachtreten nennen. Manfred Wörner indes wurde 1988 Generalsekretär der NATO.“[11]    

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Der Begriff der Homosexualität wird von Sparr durchgängig für seine Geschichte verwendet, weil er trotz aller Kritikwürdigkeit zwischenzeitlich eine hohe Elastizität gewonnen hat. Die medizinisch, sexualwissenschaftliche Einordnung ist durch einen vielfältigen und widerständigen Gebrauch einer allgemeineren Benennungsmöglichkeit gewichen. Wie das Interview mit Jens Spahn und Matthias Miersch vorführt, verschieben sich Benennungen durch Gebrauch und transportieren bei „homosexuell“ als Adjektiv dennoch eine Art historischen Klang, der vermieden werden soll. Umgangssprachlich wird von den meisten sich nicht als homosexuell identifizierenden Menschen die Kurzform „Homo“ verwendet, beispielweise in der Formulierung „Der ist auch ein Homo“. Doch die Fremdbenennung als „Homo“ kann unmittelbar zu abwehrenden Gefühlen führen, was nicht zuletzt mit dem Verfehlen der Benennung zu tun haben kann, weil fast nie gesagt wird „Der ist auch ein Hetero“. 

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Come out hat seine stärksten Passagen, wenn es um die deutsche Literatur, den deutschen Literaturbetrieb und Homosexualität geht. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sich Thomas Sparr, salopp formuliert, darin mit einer gehörigen Portion Insiderwissen auskennt. Als Lektor und heute als Editor-at-Large des Suhrkamp Verlags sowie als Mitglied der Geschäftsführung des Verlags mit Arbeitsphasen an der Hebräischen Universität in Jerusalem, dem dortigen Leo Baeck Institut und am Deutschen Literaturarchiv in Marbach kennt er das Milieu besonders gut und kann den „Status schwuler und lesbischer Literatur in den USA“ pointiert im Unterschied zu Deutschland bestimmen.
„Was hier als Nischenliteratur betrachtet wird und sich durchweg nur in niedrigen Auflagenzahlen verkauft, gehört in den USA, ebenso wie in Frankreich oder in Spanien, zum Mainstream. Die Autoren und Autorinnen werden geschätzt und geachtet, die Werke dementsprechend mehr verkauft und gelesen.“[12]   

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Neben den datierbaren Ereignissen wie Stonewall, Gesetzesnovellierungen und dem internationalen Treffen Homolulu in Frankfurt am Main im Juli 1979 sind es die Schriftsteller Hubert Fichte und Horst Bienek, die Sparr als entscheidende Zeugen der deutschen Literatur zur Homosexualität gelten. Ein Ereignis Anfang der 1960er Jahre in einem Creative-Writing-Kurs am Literarischen Colloquium am Wannsee wird von Thomas Sparr mit dem Text Die zweite Schuld von Hubert Fichte eindrucksvoll und vielsagend in Szene gesetzt. Der durch Die Blechtrommel zum Erfolgsautor gewordene, junge Günter Grass war Leiter des Schreibkurses.[13] Hubert Fichte nennt Günter Grass‘ Kritik im Schreibkurs an einem Text von Joachim Neugröschel in seiner Schreibweise einen „Schwulenmord“.
„«Mit einer verächtlichen Geste warf er mir den Rest zu. / Der Text sei so schlecht, ich solle weitermachen, den Rest geben. / Ich hätte mich weigern können. / Ich hätte sagen können, Sie haben als Lehrer, als Wirtschaftswundergoehte eine Verantwortung, stehen Sie bitte Ihren Verriß durch bis zum Ende. Aber ich stürzte mich, wie in der Meute, wenn sie einmal lanciert ist auf die Fehler.» Grass resümierte: «Neugröschel hat noch nicht das Niveau, um hier kritisiert zu werden. / Als Grass draußen war, erst als Grass draußen war, sagte Hans Christoph Buch – Das war ein Judenmord.» «Das war ein Schwulenmord», ergänzte Fichte.“[14]

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An Passagen wie über den sicher bissig „Wirtschaftswundergoehte“ Genannten aus der deutschen Literatur oder Belletristik lässt sich wenigstens ein Erfahrungswissen von Thomas Sparr spüren. Er sagt nur sehr selten, aber pointiert „ich“. Doch die Kenntnis und der Einsatz von längeren Zitaten aus der Literatur und gar dem Literaturbetrieb geben einen Wink, dass er das Zitierte selbst erfahren haben könnte. Das schafft eine, wie man im Englischen sagt, street credibility für das ganze Buch. Beispielsweise schreibt er über das Café Tuc Tuc in Hamburg, das zu Ostern 1979 eröffnet hatte. Es war das erste schwule Café von Schwulen für Schwule „mit großen einladenden Fenster“ und ohne Klingel an der Tür.
„Der Ort gefiel mir auf Anhieb, von Zuhause konnte ich abends ins Café gehen und wieder zurück, Freunde treffen oder allein bleiben. Hier sah ich Die Armee der Liebenden und lauschte der Diskussion mit Rosa von Praunheim.“[15]

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Rosa von Praunheim und seine Filme spielen in Sparrs facettenreicher Befreiungsgeschichte zu Recht eine entscheidende Rolle. Sicher hätten auch noch weitere Filmemacher wie Lothar Lambert und die Institutionalisierung des schwulen, dann queeren Films durch Wieland Speck und Manfred Salzgeber auf dem größten Publikumsfilmfestival der Welt, der Berlinale, mit dem Teddy Award erwähnt werden können. Die Veränderungen, die von dem Widerstand gegen eine Razzia der New Yorker Polizei im Stonewall Inn in der Christopher Street ausgingen, sind unendlich vielfältig. Sie berühren die Strafrechtsgeschichte wie die der Gleichberechtigung, die Geschichte von Sichtbarkeiten und Wahrnehmung wie die der Gefühle. Sparr erinnert nicht zuletzt an Benno Gammerls Emotionsgeschichte mit dem Titel anders fühlen von 2021[16] als einen „Fortschritt“. Thomas Sparrs Geschichte ist fundiert und spannend lesbar auch für Heteros! Es ist nicht zuletzt mit Hubert Fichte, Horst Bieneck und dem deutsch-jüdischen Historiker Hans-Joachim Schoeps eine Geschichte von deutsch-jüdisch-homosexuellen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945.

Torsten Flüh

Thomas Sparr
COME OUT
Wie der Aufstand in der Christopher Street die Welt veränderte.
München: C. H. Beck 2026.
208 Seiten, Hartcover
24,00 EURO


[1] Siehe zum Zirkus und Friedrich Merz auch: Torsten Flüh: Seiltanz und Saitenakrobatik. Zum Silvesterkonzert 2025 des DSO mit dem Circus Roncalli im Tempodrom. In: NIGHT OUT @ BERLIN 6. Januar 2026.

[2] Berlin Museum (Hg.): Eldorado. Homosexuelle Frauen und Männer in Berlin 1850-1950. Geschichte, Alltag und Kultur. Berlin: Fröhlich & Kaufmann, 1984.

[3] Thomas Sparr: Come Out – Wie der Aufstand in der Christopher Street die Welt veränderte. München: C. H. Beck 2026.

[4] Ebenda S. 10

[5] „Homosexuell, das klingt für mich furchtbar. Steril.“ – „Das geht mir genauso.“ Interview von Tina Hildebrandt und Miriam Lau mit Jens Spahn und Matthias Miersch. In: Die Zeit 1. April 2026.

[6] Ebenda.

[7] Thomas Sparr: Come … [wie Anm. 3] S. 40.

[8] Siehe zur Ausstellung: Torsten Flüh: Jenseits von HOMOLULU. Zur Geschichtlichkeit und Visualität der HOMOSEXUALITÄT_EN im Deutschen Historischen Museum und dem Schwulen Museum. In: NIGHT OUT @ BERLIN 1. Juli 2015. (PDF)

[9] Thomas Sparr: Come … [wie Anm. 3] S. 186-187.

[10] Ebenda S. 189.

[11] Ebenda S. 137.

[12] Ebenda S. 98-99.

[13] Zu Günter Grass siehe: Torsten Flüh: Vom Mythos des Rausches und die Konstruktion des Romans. Zur Veranstaltung Neues von der Blechtrommel – Ein verschollenes Manuskript von Günter Grass in der Akademie der Künste. In: NIGHT OUT @ BERLIN 15. Mai 2026.

[14] Thomas Sparr: Come … [wie Anm. 3] S. 106.

[15] Ebenda S. 95 bis 96.

[16] Siehe: Torsten Flüh: Gefühlsechte Geschichte/n. Zur Queer Lecture und Buchvorstellung von ANDERS FÜHLEN im taz TALK mit Jan Feddersen und Benno Gammerl. In: NIGHT OUT @ BERLIN 23. April 2021.
Und ders.: Queere Geschichte nach Fotos. Zu Benno Gammerls empfehlenswerten Buch Queer – Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute. In: NIGHT OUT @ BERLIN 26. August 2023.

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