Ich – Autobiographie – Jesuit
Eine Autobiographie des Philosophierens
Zu Johannes Heinrichs‘ Das Recht nicht zu lügen über Ich, Kirche und Staat
Johannes Heinrichs, geboren 1942, hat als ehemaliger Jesuit seine Autobiographie geschrieben. Der Eintritt als Novize nach dem Abitur in die Societas Jesu (SJ), der Gesellschaft Jesu, wird von ihm als Befreiung von und Aufbruch aus seiner Herkunftsfamilie in Duisburg-Rheinhausen nahe dem Tor 1 der Krupp-Werke am heutigen Bahnhof Rheinhausen erzählt. Mehr Bundesrepublik Deutschland geht nicht. Der Vater ist Bäcker und expandiert seine Bäckerei und seinen Vertrieb in den 50er stark. In der Bäckerei als Handwerksbetrieb wird oft und leidenschaftlich gesungen. Die Familie in der Niederrheinebene des Ruhrgebietes, dem Zentrum der deutschen Montanindustrie, gehört der Katholischen Kirche an.

Die Befreiungsgeschichte des autobiographischen Ich, des Hegel-Experten, Sozialphilosophen, Priesters, Professors, Mystikers, Lyrikers und Publizisten Johannes Heinrichs, findet zunächst im und mit dem Jesuitenorden in der Bundesrepublik statt. Die Bonner Republik wird nicht zuletzt vom Katholizismus bis zum Jesuiten und Nestor der katholischen Sozialphilosophie Oswald von Nell-Breuning als Berater des SPD-Bundeskanzlers Helmut Schmidts geprägt. Nell-Breuning sitzt in Heinrichs Vorlesungen, um sich als emeritierter, alter Mitjesuit, der 1991 im Alter von 101 Jahren starb, in das neuartige Denken einzuarbeiten. Die Lebenserlebnisse Heinrichs‘ werden von ihm zu einer kommunikativen Philosophie transformiert und Treffen in die zeitgenössischen Debatten von Homosexualität, Wissenschaft, Universität, Sexualitäten, Jesuitenorden, Zölibat, Freiheit, Sprachtheorie, Staat und Kirche.

Die gesellschaftlichen Debatten der Bundesrepublik Deutschland werden entsprechend dem literarischen Format Autobiographie als Erlebnisse des Ichs im Konflikt mit den Normen in Herkunftsfamilie wie Wahlfamilie, der Societas Jesu, und der katholischen Kirche erzählt. Johannes Heinrichs nennt sie seine beiden „Familien“, die erste und die zweite Familie, „wirklich meine zweite Familie“.[1] Der Begriff Familie generiert sich weniger aus dem Biologischen als vielmehr über die Praktiken, die in der Familie entwickelt werden, um nach dem Zusammenbruch durch den Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkrieges Lebens- und Einkommensbedingungen zu verbessern. Als Schüler fährt Johannes die Brötchen vor der Schule aus.

Auf ebenso zu- wie sinnfällige Weise findet die Herausbildung von Fleiß und Eigensinn als Erfolgspraktiken vor den Toren der Krupp-Werke statt. Denn die Hütten- und Bergwerke Rheinhausen in Form einer Aktiengesellschaft waren nach 1945 ein wichtiges Unternehmen. Krupp war schon im Ersten Weltkrieg eines, wenn nicht das weltweit führende Montan- und Rüstungsunternehmen gewesen. Die Hütten- und Bergwerke Rheinhausen wurden nach dem Krieg aus dem Konzern ausgegliedert und durften unter britischem Mandat als erste wieder Stahl z.B. für Eisenbahnschien produzieren.
„Ich fühlte nicht die geringsten Komplexe gegenüber den Söhnen von hohen Tieren bei Krupp, sondern galt bald – meinen Ehrgeiz entsprechend – als Klassenbester, trotz Schwächen in den naturwissenschaftlichen Fächern wie in der Mathematik.“[2]

Krupp in Rheinhausen war nicht irgendein deutsches Unternehmen der Montanindustrie und dessen Führungsebene, die „hohen Tiere“ waren im Wirtschaftswunder-Deutschland politisch mächtig und hochvernetzt. Wahrscheinlich darf in der rheinischen Adenauer-Zeit von den Führungskräften bei Krupp von einer wirtschaftspolitischen Elite gesprochen werden. Konstantin Richter spricht in seinem Buch Dreihundert Männer für die 1950er und 1960er Jahre von der „Hochphase der Deutschland AG“ mit Krupp als einem „Ideal einer gefestigten Ordnung“.[3] Um das „autobiografische() Interview“ von Korai Peter Stemmann mit Johannes Heinrichs und dessen Erzählung der Herkunft mit Krupp aufzuschlüsseln, ist Richters Hinweis auf die Hochzeit der Deutschland AG ein günstiger Wink. Obwohl Krupp nur en passant erwähnt wird, spielte sich in Rheinhausen das wirtschaftliche „Wunder“ der Handwerker bzw. des Bäckers und seiner kinderreichen Familie mit der Bäckerei als Familienbetrieb unter Krupp als, sagen wir, Wirtschaftsmotor ab.

Die Autobiographie als „autobiografische(s) Interview“ korrespondiert nicht nur mit Heinrichs‘ philosophischer Reflexionstheorie, sie erinnert auch mit mehreren Zitaten aus Friedrich Hölderlins Hyperion an die literarische Form der Briefwechsel als Roman.[4] Ließe sich eine Autobiographie anders als ein Roman schreiben? Der Ich-Erzähler der Autobiographie wird immer wieder an die Grenzen des Erzählens als einem Problem der Nachträglichkeit stoßen. Heinrichs reflektiert das Problem der Autobiographie als Roman selbst:
„Erst im Nachhinein gelingt es, die großen Linien zu sehen. Ich bedauere es heute nicht mehr, meine Tagebücher aus der Schulzeit vor dem Ordenseintritt verbrannt zu haben. Ich werde nach Abschluss dieser autobiografischen Erzählung auch die späteren Aufzeichnungen verbrennen. Das ist alles nichts im Verhältnis zu dem, was ich im Gedächtnis habe, nur ein paar Einzelheiten und Daten. Sonst scheinen die Aufzeichnungen furchtbar oberflächlich, zumal ich nie einen literarischen Anspruch mit ihnen verbunden habe. Der ging allenfalls in die Gedichte oder in die theoretische Arbeit.“[5]

Das Literarische kommt in Das Recht nicht zu lügen in vielfacher Weise als Modus des Erzählens vor. So geht der Titel auf Albert Camus‘ „Diktum“ „Freiheit ist das Recht, nicht zu lügen“ zurück, wie Heinrichs in einem eröffnenden Brief an Korai schreibt.[6] Andererseits schwingt in dem Titel des Philosophen Immanuel Kants problematischer, rechtsphilosophischer Aufsatz unter dem Titel Über ein vermeintes Recht aus Menschliebe zu lügen von 1797 mit. Heinrichs‘ Begriff der Freiheit – „frei lieben und frei denken“[7] – wird zum lebenspraktischen Thema und zur Frage der Wahrheit in der Wissenschaft, der Kirche, des Staates und den Institutionen der Bundesrepublik Deutschland. Hölderlin-Zitate und eigene Gedichte werden gleichfalls in die Autobiographie eingefügt. Kommentare, Fragen und Nachfragen von Korai bekommen ebenfalls einen strukturierend-literarischen Zug.
„Also auch mal Lustiges und Lockeres. Was tun Novizen eigentlich den ganzen Tag?“[8]

Die Frage nach dem Tagesablauf, „Ordo solitus“, der Jesuitennovizen wird von Johannes Heinrichs mit einem 28teiligen Stundenplan von 5:45 Uhr bis 22:00 Uhr beantwortet. Das Ordensleben war einem straffen Stundenplan unterworfen, nach dem das Handeln und Denken eingeteilt wird vom „levatur (Aufstehen)“ bis zum „lumen exstinguitur (das Licht geht aus, Nachtruhe)“.[9] Um 6:00 Uhr war bereits die „visitatio (stilles Morgengebet in der Kapelle)“ vorgesehen, auf die um 6:05 Uhr die „meditatio (Morgenbetrachtung)“, um 7:00 Uhr die „missa“, Messe mit der Gemeinschaft folgte. Erst um 8:00 Uhr gab es „mensa/reflexio“, ein Frühstück mit Reflexion über Verlauf und Früchte der Meditation. Retrospektiv schreibt Heinrichs von einer „Brechung des Eigenlebens“ durch die strenge „Zeiteinteilung“.[10] Zu seiner Zeit wurden die Übungen noch auf Latein durchgeführt. Die Ausrichtung der Novizen auf das Leben Christi, ließe sich heute auch als eine Art Formatierung formulieren.

Doch nicht nur die Zeiteinteilung mit festeingeteilten Texten, (Lesung aus der „Nachfolge Christi“ oder Ähnliches) von 12:00 Uhr bis 12:15 Uhr, sondern auch die zu lesende, geistliche Literatur wird von Pater Magister vorgeschrieben. Im Modus der Autobiographie kritisiert Heinrichs diese Lektürevorgaben u.a. als „fades Erbauungsbuch“, das unter seinem intellektuellen Niveau gewesen sei. Anders formuliert wurde der Eintritt in den Orden auf Burg Eringerfeld nicht nur zeitlich[11], sondern vor allem durch vorgeschriebene Literaturen straff organisiert. Im Orden wurde das Schloss Eringerfeld wohl wegen der Wehrhaftigkeit des Ordens selbst „Burg“ genannt, wie Heinrichs mitteilt. Die genaue Zeiteinteilung angefüllt mit zu lesenden und wiederholenden Literaturen zwischen Psalmen, Rosenkranz, Gebeten und Predigten formt den Jesuiten. Zu seiner Zeit als junger Priester 1976 an einem Schwesternhaus in Paris heißt es die Literaturen verschränkend.
„Außer der Messe las ich übrigens brav mein Brevier, das Stundenbuch, nein, nicht das Rilkesche, sondern das liturgische. Auf Französisch klangen die wohlbekannten Psalmen und Hymnen wieder ganz anders als auf Latein.“[12]

Durch die Verschränkung der Literaturen, die mit dem Ich zwischen Camus, Hölderlin und Rilke mit Kirchen- und Ordensliteratur wie Brevier, Psalmen und Hymnen verschränkt und gegeneinander unterschieden werden – „nein, nicht das Rilkesche“ – bahnen sich in der Autobiographie Dramen an. Philosophisch formuliert Heinrichs ein „eigenes Erleben“[13] als ein starkes Erfahrungswissen, das gegen das Gemeinschaftswissen des Ordens in der Nachfolge Christi mit seinen strengen, festgeschriebenen Regeln geführt wird. Aus dem „eigene(n) Erleben“ in der Männergesellschaft des Jesuitenordens wird über die Liebe eine systematische Kommunikationsphilosophie.
„Deshalb komme ich auf die Situation mit Urs zurück. Mich quälte die konkrete Frage, die sich jeder Liebende irgendwie (das heißt mehr oder weniger bewusst) stellt: ob der oder die Andere jetzt ebenso an ihn denkt wie er selbst und ob er um mein Denken, Sehnen und Begehren an ihn/sie eigentlich weiß – und ob wir dieses Aneinanderdenken und Umeinanderwissen irgendwie an etwas festmachen können. Diese Gegenseitigkeits-Struktur habe ich damals in einem Brief an Urs angesprochen. Sie kam aber erst zwei Jahre später (1975) in Paris zur vollen Klarheit.“[14]

Obwohl Heinrichs Denken und Leben sich im Jesuitenorden mit mehreren Handlungsorten in der „Burg“, Frankfurt am Main mit der „Jesuiten-Hochburg Sankt Georgen“, Bochum, Pullach, München, Bonn, Paris abgespielt hatte, er unter großen Zweifeln sich am 14. Juli 1974 im Frankfurter Kaiserdom zum Priester hatte weihen lassen, bleibt der Orden ein wenig unscharf, wird als Familie und Schutzraum erfahren, gegen den sich das Ich als Zwang und Lügengebäude wehrt. Denn die Autobiographie zwingt zum Ich-Sagen, wiewohl das Ich nach den Regeln des Ordens verleugnet werden muss. Auf der anderen Seite der Gesellschaft Jesu, die die Bonner Republik schon allein geographisch einschloss, entstehen Debatten, die kaum wahrgenommen werden. Die Sexualität spielt seit der Zeit um 1968 eine republikdurchdringende Rolle. Am 31. Januar 1972 war Rosa von Praunheims Fernsehfilm Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt im Westdeutschen Rundfunk aus Köln gesendet worden.

Spätestens die Erstausstrahlung des öffentlich-rechtlichen Fernsehfilms machte das Thema Homosexualität zu einem breiten gesellschaftlichen, bei dem die Katholische Kirche dafür gesorgt hatte, dass der Bayrische Rundfunk die Ausstrahlung verhinderte. Am Thema der Homosexualität scheiden sich in Johannes Heinrichs‘ Autobiographie die Geister. Einerseits werden körperliche und geistige Liebesbeziehungen unter Männern im Jesuitenorden praktiziert, werden sogar stillschweigend geduldet. Der Jesuitenfreund Miguel rät zu einem pragmatischen Umgang innerhalb des Ordens und bezeichnet sich selbst gar als „schwul“.[15] Andererseits schreibt Heinrichs, obwohl er „kein typischer 68er“ sei von einem „rheinischen und Bonner Klerikalfaschismus“[16], den er an dem katholischen Philosophen, Präsidenten der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland von 1978 bis 1984 und Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften Wolfgang Kluxen benennt.
„So bezeichnete er zum Beispiel Homosexualität mehrfach öffentlich als das Krebsgeschwür der Gesellschaft. Das war in Universitäts-Kreisen bekannt, …“[17]

Das Recht nicht zu lügen ist auch eine Philosophiegeschichte in der Bonner Republik, die Heinrichs am eigenen Denken und Leben erfahren musste. Mit seiner Dissertation zu Hegels Phänomenologie des Geistes an der Universität Bonn wird er nicht nur mit summa cum laude promoviert, sondern erhält zugleich dafür den Jahrgangspreis der Universität. In der Jesuitenhochschule Sankt Georgen in Frankfurt/Main wird ihm am 27. Januar 1974 die Ehre zuteil, den akademischen Festvortrag zur 700-Jahr-Feier des heiligen Thomas von Aquin zu halten. Seine Veröffentlichungen werden nun von höchsten katholischen Entscheidungsträgern „verfolgt“. In seinem Vortrag ging es ihm darum, „den transzentaldialogischen Begriff der göttlichen Gnade nicht als willkürliche Gnadenwahl, sondern als Entsprechung zur freien Aktivität des Menschen zu verstehen. Die menschliche Freiheit stellt selbst die entscheidende, gesetzmäßige Bedingung für die göttliche Selbstmitteilung in der Gnade dar.“[18]

Doch die menschliche Freiheit im Widerspruch zum jesuitischen und katholischen Regelwerk wird zum, um es einmal salopp zu sagen, Karrierekiller. Konkordatslehrstühle in philosophischen Fakultäten an deutschen Universitäten werden Heinrichs nach Austritt aus der Katholischen Kirche und damit aus dem Jesuitenorden verwehrt. In den Berufungsgremien sitzen eben jene Professoren oder haben zumindest einen guten Draht zu Professoren in der Berufungskommission, die sich vom Kirchenaustritt Heinrichs‘ verraten fühlen. Die institutionelle Verflechtung von Kirche und Staat an deutschen Universitäten wird von ihm kenntnisreich und pointiert kritisiert. Heinrichs‘ „transzendentaldialogische(r)“ Ansatz passt nicht in die Philosophie, wenn sie nicht nur kirchliche Vertreter abgesichert wird. Vor allem dann nicht, wenn es um „Bonner Konkordatsphilosophen“[19] im rheinisch-katholischen Milieu der Bonner Republik geht.

Es entbehrt nicht einer gewissen zeitgeschichtlichen Ironie, dass Johannes Heinrichs erst mit dem Vorspiel bzw. Beginn der Berliner Republik durch Rudolf Bahro im Sommersemester 1992 die Einladung „zu einer ganzen Semestervorlesung zu (s)einer Sozialphilosophie“ an der Humboldt-Universität zu Berlin erhält.[20] In gewisser Weise war er in mehrfacher Hinsicht Kind der Bonner Republik. Die Berliner Jahre wurden für Johannes Heinrichs und seine Lehrtätigkeit fruchtbar. Als Philosoph wendete er sich stärker dem Politischen wie dem „Kulturbegriff“ mit seinem Buch Gastfreundschaft der Kulturen (1994) und grenzt diesen ab gegen die biologistischen Nationalgedanken Horst Mahlers[21] z.B., der als hochgefährliche Farce derzeit von der AfD bemüht wird. Er erhält eine befristete Stiftungsprofessur durch Schweisfurth-Stiftung an heutigen „Fakultät für Lebenswissenschaften“ der Humboldt-Universität.[22] Wissenschafts- und philosophiehistorisch ist daran bedenkenswert, dass der einschneidende Politikwechsel der deutschen Vereinigung und eine grundlegende Reorganisierung der Humboldt-Universität in den 90er- und Nuller-Jahren für den Philosophen neue Denkfelder über die Kultur und Lebensweise über Grundwerte bis zu Grundfragen der Demokratie ermöglicht.

Das Recht nicht zu lügen ist eine zutiefst philosophische Autobiographie, fast eine Autobiographie des Philosophierens in der Bundesrepublik Deutschland. Das macht sie besonders und lesenswert. Das Recht nicht zu lügen wird von Johannes Heinrichs im Dialog mit Korai vielschichtig und geradewegs mehrsprachig entfaltet. Das Philosophieren als Praxis wird vorgeführt, so dass die Leser*innen an den Wechseln und Umbrüchen in den Sprachebenen und Zeiten des autobiographischen Ich teilhaben dürfen. Roland Barthes hat einmal vor 1971 eine strukturale Analyse der Exerzitien von Ignatio von Loyola, dem Begründer des Jesuitenordens, unternommen.[23] Die Exerzitien werden auch von Johannes Heinrichs thematisiert. Es ging Barthes um die Frage des Autors. Bei Heinrichs wird der Autor durch das Dialogische als Praxis des Erzählens, sagen wir, durchlässig. Fragen, die sich die Leser*innen stellen könnten, werden durch Korai formuliert. Johannes Heinrichs antwortet auf mehreren Ebenen.
Torsten Flüh
Johannes Heinrichs
Das Recht nicht zu lügen
Europa Buch
www.europabuch.com
[1] Johannes Heinrichs: Das Recht nicht zu lügen. Der Ex-Jesuit im autobiographischen Interview über sexuelle Heuchelei, Staatskirchentum und die akademische Diskurskrankheit. Berlin: Europa Buch, 2023, S. 275.
[2] Ebenda S. 59.
[3] Konstantin Richter: Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG. Berlin: Suhrkamp, 2025, S. 5.
[4] In Bezug auf ein „Schicksalsdiktat“ heißt es mit Zitat bei Heinrichs wissend „hörte ich Hölderlins Hyperion“. Johannes Heinrichs: Das … [wie Anm. 1] S. 251.
[5] Ebenda S. 191.
[6] Ebenda S. 27.
[7] Ebenda S. 226.
[8] Ebenda S. 128.
[9] Ebenda S. 128-129.
[10] Ebenda S. 130.
[11] Der ehemalige Besitz der Societas Jesu bzw. der Katholischen Kirche firmiert seit 2018 als Immobilienverwaltungsgesellschaft Schloss Eringerfeld Besitz GmbH & Co. KG beim Amtsgericht Paderborn. Es ist laut Bing dauerhaft geschlossen und war an eine chinesische Investorin verkauft worden.
[12] Johannes Heinrichs: Das … [wie Anm. 1] S. 198.
[13] Ebenda S. 146.
[14] Ebenda S. 153.
[15] Ebenda S. 224.
[16] Ebenda S. 291.
[17] Ebenda S. 292.
Zur Verschränkung der Krankheitsmetapher Krebs mit Homosexualität im nationalsozialistischen Regime siehe: Torsten Flüh: Überleben im Warburg-Haus. Zu Sam Apples Krebsforschungsgeschichtsbuch Der Kaiser von Dahlem und Otto Warburg. In: NIGHT OUT @ BERLIN 8. Mai 2026.
[18] Johannes Heinrichs: Das … [wie Anm. 1] S. 175.
[19] Ebenda S. 315.
[20] Ebenda S. 361.
[21] Ebenda S. 368.
[22] Ebenda S. 369.
[23] Roland Barthes: Loyola. In: ders.: Sade Fourier Loyola. Frankfurt am Main: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, 1986, S. 49ff.
